GALLERIES

        Manches ist in Vergessenheit geraten, …

        … aber es ist nicht verschwunden.

        So ist es auch mit den Beelitz-Heilstätten – ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden erbaut in den Jahren von 1898 bis 1910 – wie es bei Wikipedia zu entnehmen ist. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg dienten die Beelitz-Heilstätten als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Soldaten. Die Heilstätten war zudem bis 1994 als das größte Militärhospital der sowjetischen/russischen Armee im Ausland. Doch dann ist es in Vergessenheit geraten und nun arbeitet man daran, dass es nicht verschwindet.

        In meinen Arbeiten verbinde ich sehr gerne Landschaft und Architektur mit menschlichen Elementen. Mit den Beelitz-Heilstätten bot sich mir eine wunderbare Gelegenheit an, etwas vergessenes in meine Art der Fotografie zu integrieren. Ich hatte den Ort gefunden wo ich Bilder machen möchte – jedoch hatte ich keine Vorstellung von meinem Ergebnis. Wird das Umfeld und die Räumlichkeiten vor Ort ein wichtiger Bestandteil meiner Bilder werden – vielleicht sogar das wichtigste Element?

        Mit jedem ausgelöstem Bild kam ich dem Nahe was ich haben wollte. So ist das halt mit dem Weg der jemanden zu einem guten Bild bringt. Einfach so aus den Ärmeln schütteln geht auch bei mir nicht.

        Wer meine Bildesprache kennt weiß, dass ich sehr gerne bei meinen Aufnahmen Raum lasse – also, close-up ist wirklich sehr selten bei mir zu sehen. Ich mag es wenn Bilder atmen und etwas erzählen in dem sie die Location einbeziehen. Daher lade ich euch gerne zu einem netten Spaziergang, durch die Beelitz-Heilstätten, in meiner Galerie ein.

        ps: am Ende des Tages hatte ich Hunger und Durst … aber finde mal zuerst in Beelitz ein Restaurant der abends auf hat. Ich landete im Lidl!

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        BY:
        HAM.